Das Märchen von der erdbeerwoche

Wir sind gerührt! Eines Tages öffnen wir nichtsahnend unseren Email-Posteingang und was finden wir darin? Ein Märchen, das Adelisa, Schülerin der Handelsschule Margaretenstraße in Wien, über uns und die erdbeerwoche geschrieben hat. Nachdem es wirklich so unglaublich süß geschrieben ist, wollten wir euch dieses nicht vor enthalten.

Und wenn Ihr es genau wissen wollt: Natürlich ist alles genau so passiert! 🙂

Das Märchen von der erdbeerwoche

„Es waren einmal 2 Mädchen namens Annemarie und Bettina, sie waren nicht wie die anderen Mädchen, sie waren besonders, immer ideenreich und abenteuerlustig.

Steinbrugger_HarantViele Geschichten wurden über die 2 Mädchen erzählt, obwohl sie sehr nett und hilfsbereit waren, mieden sie viele, denn Gerüchte über sie waren im Umlauf. Da die Mädchen gerne Bücher lasen, waren sie auch sehr gebildet und ein Thema hat sie besonders interessiert: die Frauenhygiene. Sie wollten Frauen aufklären und ihnen helfen. Die Frauen und Mädchen im Dorf waren begeistert, aber bei den Männern liefen sie gegen die Wand. Durch die Gerüchte, die schon so lange im Umlauf sind, dachten viele, sie seien verhext, da sie anders als die anderen waren. Eines schrecklichen Abends geschah es dann: Die männlichen Dorfbewohner, konnten das Verhalten der Mädchen nicht verstehen. Wie konnten sie nur so selbstständig und mutig sein? Die Männer verjagten die zwei in den Wald.

Märchenwald

Im Wald angekommen, begegneten sie mystischen und grauenvollen Kreaturen, von überall hörten sie Stimmen, die sagten „Schaut euch die an“ oder „zum Fressen süß“ doch da hüpfte im Dunklen etwas aus dem Busch und sagte: „Kommt mit mir, wenn ihr leben wollt!“. Sie überlegten nicht lange und folgten der schwarzen Gestalt. Sie kamen in einem Dorf an, doch dieses Dorf war anders. Es hatte zwar Häuser, doch diese waren winzig klein, es gab nur eines, das so riesig war, dass ein Mensch drinnen wohnen könnte und zu genau diesem Haus führte sie die schwarze Gestalt. Dort angekommen machte sie das Licht an und zu ihrer Verwunderung war es eine Erdbeere und kein Mensch. Die Erdbeere sagte ihnen, dass ihr Name Linda Erdbeerli sei und sie erklärte ihnen dass sie im Zauberwald seien, und fragte was sie hier täten.

erdbeerwocheLange erklärten die zwei Mädchen, dass sie den Menschen in ihrem Dorf helfen wollten, doch diese sie einfach verjagten. Linda kannte das nur zu gut, denn sie war eine der einzigen ihn ihrem Erdbeerdorf, damals wollte niemand auf sie hören, doch mittlerweile haben sie ihre eigene Kolonie von Erdbeeren gegründet, was auch die kleinen Häuser erklärte. Linda wollte den Mädchen helfen. An einem Montag fingen sie an über Ideen nachzudenken wie sie allen helfen könnten. Ihre Idee war, dass alle aufgeklärt würden und niemand unwissend bleiben sollte. Nach einer langen Woche eröffneten sie ihr Unternehmen.

Sie gingen zurück in ihr Dorf und sprachen mit den Bewohnern des Dorfes. Eine weitere Woche verging, doch durch die Hartnäckigkeit der Mädchen ging ihr Traum in die Erfüllung. Nun brauchten sie nur noch einen Namen für ihr Unternehmen. Um Linda zu ehren nannten sie es Erdbeerwoche. Am Anfang waren sie nur ein kleines Unternehmen, doch als die Bewohner bemerkten, dass die Mädchen nur helfen wollten, kamen alle zu ihnen. Alle wollten mehr Wissen erlangen und hochwertige Produkte kaufen, immer mehr Männer kamen auch, um mehr zu erfahren und so kam es dazu, dass die Mädchen einen Laden bekamen, sie hatten die Stufe eines größeren Unternehmens erreicht durch das Wachstum ihrer treuen Kundinnen.

Letztendlich bemerkten alle, dass auch sie nicht verhext waren, das waren sie nie. Sie waren einfach normale Bürgerinnen mit einer echt guten Idee!

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann helfen sie jedem noch heute.

E N D E!“

Unser Fazit: Wenn man an Märchen glaubt, dann werden sie vielleicht auch wahr…

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Adelisa für den tollen Märchentext und an Marion aus dem erdbeerwoche-Team, die die schönen Grafiken dazu gestaltet hat.

 

 

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