Der CO2-Ausstoß unter der Gürtellinie

Ja, Frauen können monatlich zur Verringerung ihres ökologischen Fußabdruckes beitragen. Wieso das wichtig ist und wie viel CO2- genau bei einer Natracare-Binde verursacht wird, haben wir hier für euch zusammengefasst:

 

Earth Overshoot Day heuer schon am 19. August

Der „Earth Overshoot Day“, zu Deutsch der „Tag der ökologischen Überschuldung“, bezeichnet laut der Organisation Global Footprint Network den Tag, ab dem die Weltbevölkerung aus ökologischer Sicht über ihre Verhältnisse lebt. 2014 fällt dieser Tag bereits auf den 19. August, was heißt, dass ab diesem Tag mehr Ressourcen verbraucht werden als die Erde produzieren kann. Eine dabei oftmals vergessene Problematik sind die ökologischen Auswirkungen von Frauenhygieneprodukten. Jährlich werden weltweit mehrere Milliarden Hygieneprodukte benutzt und oftmals nicht ordnungsgemäß entsorgt. Konventionelle Tampons und Binden tragen deshalb bereits zur Meeresverschmutzung bei, da sie aufgrund von Plastikbestandteilen bis zu 500 Jahre benötigen, um zu verrotten.

 

Plastikbestandteile und Superabsorber in konventionellen Binden

„Das müsste nicht sein, denn wie im Lebensmittelbereich gibt es auch bei Tampons und Binden umweltverträgliche und ressourcenschonende Alternativen. Mit der Marke Natracare haben wir bereits vor 25 Jahren den ersten gänzlich biologisch abbaubaren Tampon erschaffen. Seither konnten wir bereits über eine Milliarde konventioneller Produkte ersetzen und damit der Umwelt eine enorme Menge an Plastik und Treibhausgasen ersparen. Was viele Frauen nicht wissen: Eine herkömmliche Binde besteht im Schnitt zu 36% aus Plastik (PE, PP oder PET) und enthält meist künstliche Duft- und Zusatzstoffe sowie durchschnittlich 6% Superabsorber (Quelle: EDANA). Dies stellt nicht nur den Körper der Frau, sondern auch die Umwelt vor große Herausforderungen. Angesichts des Klimawandels und fortschreitender Umweltverschmutzung sollte daher gerade auch im Frauenhygienebereich auf Alternativen umgestellt werden,“ appeliert Susie Hewson, Gründerin von Natracare.

Vorsicht vor Superabsorbern in Binden und Slipeinlagen

Vorsicht vor Superabsorbern in Binden und Slipeinlagen

 

Biologische Tampons und Binden von Natracare sparen Treibhausgasemissionen

Ein Großteil der schädlichen Treibhausgas-Emissionen entsteht bereits bei der Produktion von Tampons und Binden. Das CO2, das durch die Herstellung einer Natracare Ultra-Damenbinde verursacht wird, kann jedoch von einem einzigen Baum in weniger als 9,5 Stunden absorbiert werden. Die Natracare Ultra Damenbinde ist das erste Frauenhygieneprodukt der Welt, dessen CO2-Fußabdruck berechnet wurde und das eine internationale Umwelt-Produktdeklaration erhalten hat. Die Deklaration wertet die CO2-Auswirkung eines Produktes vom Rohstoff bis zur Entsorgung aus (www.environdec.com). Eine einzige Natracare-Binde mit einem Gewicht von 5g verursacht somit nur 23,5g CO2, das ist nicht einmal das Fünffache des Eigengewichts. Im Vergleich dazu verbraucht ein herkömmliches Baumwoll-T-Shirt mit einem Gewicht von 220g das 50fache des Eigengewichts an CO2, nämlich 11000g.

 

Immer mehr Frauen von nachhaltiger Frauenhygiene überzeugt

Mehr und mehr Frauen sind sich der ökologischen Auswirkungen von Tampons und Binden bewusst und wählen umweltschonende Alternativen.

Auch Konsumenten-Plattformen wie der Shopping Guide von animal.fair machen auf das Thema Nachhaltige Frauenhygiene aufmerksam. Die erdbeerwoche, die über einen Onlineshop auch Produkte von Natracare vertreibt, erklärt: „Uns war es wichtig, Alternativen zu herkömmlichen Produkten anzubieten. Seit unserem Start vor 3 Jahren konnten wir bereits über 400.000 konventionelle Produkte durch nachhaltige Alternativen wie Biotampons oder Menstruationskappen ersetzen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage im Bereich biologische Frauenhygiene erweitern wir unser Sortiment stetig und bieten nun unter www.erdbeerwoche-shop.com auch Tanga-Bioslipeinlagen sowie biologische Intimpflegetücher von Natracare an.

 

Quellen und Links:

 

Greenpeace Marktcheck zu Damenhygiene http://m.greenpeace.org/austria/de/high/marktcheck/themen/bewusst-einkaufen/probleme/abfall-verpackungen/Damenhygiene/

Informationen zum Earth Overshoot Day 2014 des Global Footprint Networks

http://www.footprintnetwork.org/de/index.php/GFN/page/earth_overshoot_day/

Berechnung des Natracare CO2-Fußabdrucks

http://natracare.com/p153/en-GB/Our-Environment/Carbon-Footprint/Offsetting.aspx

Tampons als Teil der weltweiten Meeresverschmutzung

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2014-04/plastik-muell-umweltverschmutzung-europa

Zusammensetzung von konventionellen Tampons und Binden laut dem Internationalen Verband der Hersteller von Hygieneprodukten und Vliesstoffen (EDANA) http://www.ikw.org/fileadmin/content/downloads/IKW-Allgemein/IKW_FACT_SHEET_Ext_Fem_Care_DE_0911.pdf

CO2-Fußabdruck eines herkömmlichen Baumwoll-T-Shirts (Systain Consulting) http://www.systain.com/fileadmin/Dateien_Systain/Daten/Download_Dokumente/sys_Studie_carbonfootprint_deutsch_ebook.pdf

 

Also vergesst nie: ES IST EURE REGEL UND EUER PLANET!

Annemarie & Bettina

 

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