Weiße Wäsche: Wie viel Chemie steckt in deiner Unterwäsche?

copyright Lisa Trauer

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Ob rot, schwarz oder bunt: Zum Valentinstag werden regelmäßig Tonnen von Unterwäsche und Dessous verschenkt. Doch nur wenige Menschen wissen tatsächlich über die versteckten Inhaltsstoffe Bescheid, die sie mit den kleinen Wäschestücken mitkaufen. So hat Ökotest bereits 2009 herausgefunden, dass Färbemittel ein Hauptproblem darstellen: In sechs von 25 getesteten BH-Modellen wurden teils immense Mengen an Farbstoffen gefunden, die in Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Auch Greenpeace fand 2012 bei einer Untersuchung von 141 Kleidungsstücken giftige Chemikalien: 63% der getesteten Teile enthielten Nonylphenolethoxylate (NPE), Phthalate wurden in allen 31 Proben mit Plastisol-Aufdruck gefunden. Besonders bedenklich: Einer der Artikel mit den höchsten Phthalat-Konzentrationen stammt von einer international bekannten Unterwäsche-Marke.

Chemie und Kunststoff an der empfindlichsten Stelle des Körpers
Ebenfalls problematisch sind die Materialien: Ein Großteil der im Handel erhältlichen Dessous besteht aus Synthetik. Neben zinnorganischen Verbindungen wurde bei Tests von synthetischen BHs auch Diethylhexylphthalat gefunden, ein Stoff der dafür sorgt, dass Kunststoffe geschmeidig bleiben.

Weiße Wäsche – eine Frage der Einstellung, nicht des Geschmacks
Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, woraus deine Unterwäsche besteht?

Biofaire Unterwäsche zu gewinnen!
Wir laden dich zum Valentinstag ein, deine Unterwäschelade zu inspizieren und dich über die Beschaffenheit deiner Wäsche zu informieren. Wenn du uns bis 15.2.2013 ein Foto deiner Lieblingsunterhose zusammen mit dem Motto“ Weiße Wäsche zum Valentinstag“ an info@erdbeerwoche.com  schickt, hast du die Chance, einen biofairen erdbeerwoche-Slip zu gewinnen. Vergiss nicht, uns deine Größe bekannt zu geben!

Übrigens: Auch die Miss Earth 2011 aus Österreich, Lisa Hanakamp trägt die nachhaltigen Slips der erdbeerwoche und findet es schockierend, wie wenige junge Frauen über die ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen ihrer Kleidung Bescheid wissen. „Dabei lässt sich heutzutage Modebewusstsein und Nachhaltigkeit ohne Probleme miteinander verbinden,“ meint Lisa.

www.erdbeerwoche.com

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