Die erdbeerwoche ist weiblich. Du auch?

Die Erdbeerwoche setzt sich für nachhaltig produzierte Tampons und Binden ein und möchte gleichzeitig erreichen, dass Frauen ganz selbstbewusst über ihre Regel sprechen. Denn schließlich macht uns die Regel zur Frau und ist somit ein ganz wesentlicher Indikator für Weiblichkeit. Nur: was verstehen wir eigentlich in unserer aufgeklärten Welt unter dem Begriff Weiblichkeit?

Die Zukunft ist weiblich!

Eine aktuelle Studie von Karmasin Motivforschung und dem Zukunftsinstitut hat die Trends der Zukunft ab 2025 erforscht. Das Ergebnis: Die Zukunft ist weiblich! Das klingt ja grundsätzlich ganz vielversprechend. Nur was genau heißt das? Laut der Studie seien in der zukünftigen Arbeits- und auch Lebenswelt vor allem weibliche Stereotype wie Teamfähigkeit, Empathie, Vertrauen und Verantwortung gefragt. Alles Werte, mit denen frau sich gut identifizieren kann, auch wenn ich bezweifle, dass diese Eigenschaften bei allen Frauen gleich stark und bei allen Männern dementsprechend schwach ausgeprägt sind. Doch sind es genau diese und ähnliche Charaktereigenschaften, die uns zur Frau machen? Oder sind es eher Äußerlichkeiten; Klischees wie lange Haare, rote Lippen, weiche Gesichtszüge und hohe Schuhe, die uns besonders weiblich wirken lassen? Ein aktueller Hype, gestützt von allen zahlreichen Model-Castingshows versucht zumindest, Derartiges zu vermitteln.

Auf der Suche nach der Weiblichkeit

Für die erdbeerwoche ist Weiblichkeit etwas ganz Individuelles und gleichzeitig schwer Beschreibbares. Weiblichkeit lässt sich genauso wenig an stereotypen Charaktereigenschaften wie an Äußerlichkeiten festmachen. Weiblichkeit ist etwas so Altes wie die Menschheit selbst, auch wenn sich die Vorstellungen von Weiblichkeit im Laufe der Jahrtausende mehrmals drastisch geändert haben. Das unveränderlich Weibliche ist jedoch geblieben: Der Zyklus der Fruchtbarkeit, der uns mit dem Eintreten der Regel in der Pubertät zur Frau werden lässt und uns anschließend jedes Monat wieder an unsere Weiblichkeit erinnert. Was nicht heißen soll, dass Frauen in der Menopause weniger weiblich sind. Ganz im Gegenteil.

Mythos Menstruation und Menopause

Frauen in der Menopause sind in ein reiferes Stadium des „Frauseins“ übergetreten und sollten dies auch als eine wesentliche Entwicklungsstufe in ihrem Leben sehen. Leider aber haben nach wie vor viele Frauen ein Problem mit der Menopause und fühlen sich durch das Ausbleiben der Regel weniger weiblich. Dabei sollten wir doch stolz sein auf das, was uns während und nach unserer Regel zur Frau macht und selbstbewusst darüber sprechen, genauso wie über die Produkte, die wir dafür benötigen: Tampons, Binden und Slipeinlagen.

In diesem Blog werdet Ihr in nächster Zeit noch einiges mehr rund um das Thema nachhaltige Frauenhygiene erfahren. Eure Kommentare sind mehr als willkommen!

Mehr zum Thema Nachhaltige Frauenhygiene findet Ihr unter www.erdbeerwoche.com.

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